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Aktuelles & Termine

Vom BHKW-Hersteller zum
KWK-Systemanbieter

aus "Energie & Management" April 2021

Wolf Power Systems hat sich in den vergangenen Jahren durch Zukäufe und neue Motoren zu einem KWK-Spezialisten für dezentrale Versorgungssysteme entwickelt.

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Die vom „Verbraucher teuer erkaufte Energiewende läuft Gefahr zur Mogelpackung zu werden“, sagt Stefan Seeliger, Geschäftsführer von Wolf Power Systems. Deutschland laufe in eine Versorgungslücke hinein, wenn nicht gegengesteuert werde. „Wir sehen aktuell durch die Abschaltung der Kern- und Kohlekraftwerke einen erheblichen Abbau von Residuallasterzeugern“, warnt Seeliger. „Nahezu gleichzeitig erfolgt der Ausbau von Elektromobilität und die Umstellung auf elektrische Wärmepumpen für die Gebäudebeheizung. Die Strombedarfe werden stark und langfristig wachsen.“ Die Energiewende würde ad absurdum geführt, wenn die schon jetzt erkennbaren Versorgungslücken künftig durch Zukauf von europäischer Kern- und Kohleenergie kompensiert werden müssten.

Seeliger wirbt daher für einen anderen Weg: „Für die mittelfristige Versorgungssicherung können und müssen zügig Gaskraftwerke als dezentrale KWK-Kraftwerke errichtet werden. Nur die kombinierte Erzeugung von Wärme und Strom nahe am Verbrauchspunkt kann mit Gesamtwirkungsgraden von mehr als 90 Prozent eine bezahlbare Energieversorgung mit deutlich reduziertem CO2- Emissionen unterstützen und möglich machen.“ Wolf Power Systems hat sich dafür auch am Markt positioniert – nicht nur mit Firmenzukäufen in den vergangenen Jahren, sondern auch mit Weiterentwicklungen von Motoren und Services.

Seit dem Jahr 2018 bündelt der Heizungs- und Lüftungsbauer Wolf, Mainburg, seine KWK-Lösungen für Erdgas, Flüssiggas, Biogas und Klärgas unter dem Dach der Geschäftseinheit Wolf Power Systems GmbH. 2008 kaufte man den BHKW-Anbieter Kuntschar und Schlüter zu, 2012 folgte Dreyer & Bosse. Wolf Power Systems betreibt von ihren beiden Standorten Wolfhagen und Gorleben das internationale Projektgeschäft im KWK-Segment. Neben diesem und der Herstellung von Blockheizkraftwerken ist der bundesweite Service ein weiteres wichtiges Standbein. Sowohl der Service als Dienstleistungen für Wartungs- und Reparaturgeschäft als auch das Motoren- und Kraftwerksspektrum sind mit dem Unternehmen kontinuierlich gewachsen.

100-%-fähiges Wasserstoff-BHKW auf den Markt gebracht

Erst Ende vergangenen Jahres konnte Wolf Power Systems sein erstes Wasserstoff-BHKW vorstellen. Das Unternehmen entwickelte das zu für 100 % Wasserstoff ausgelegte 50-kW-Blockheizkraftwerk „GTK 50 H₂GO H08“ gemeinsam mit dem Motorenhersteller Mamotec aus Kuppenheim.

Die Palette der BHKW bei Wolf Power Systems reicht von 50 kW bis 2 000 kW elektrischer Leistung für die Brennstoffe Klär-, Bio- Flüssig- und Erdgas sowie Wasserstoff. Eingesetzt werden in den Aggregaten Motoren der Hersteller MWM, MAN, sowie Mamotec.

Mit Blockheizkraftwerken allein gibt sich Wolf Power Systems aber schon längst nicht mehr zufrieden. Die Firma hat eine Produktpalette um das BHKW entwickelt – damit Kunden flexibler und auch nachhaltiger Energie nicht nur erzeugen und verbrauchen, sondern auch speichern können. Unter der Marke „NEWTRON“ hat der Anbieter eine dezentrale Energielösung entwickelt. Der Newtron erzeugt dezentral Strom für E-Ladesäulen und Wärme für die anliegenden Gebäude oder Quartiere. Dazu kombiniert es die Energie aus regenerativen Erzeugern wie Photovoltaikanlage, Blockheizkraftwerk, Brennstoffzelle oder Wärmepumpe mit einer Batterie und einem Wärmespeicher.

Wolf Power System ist auch Systemdienstleister

Bei den Kundengruppen hat man alle im Blick, die dezentrale Energieversorgungslösungen für ihre Energieversorgung einsetzen können: Die Wohnungswirtschaft, Hotels, Alten- und Pflegeheime, Krankenhäuser, Gewerbe und Industrie.

„Durch die Kombination von KWK-Aggregaten, Technologien zur Energiespeicherung und einem intelligenten Energie- Managementsystem HEC3 wird in jedem Lastfall die kostenoptimale Energieversorgung sichergestellt“, erklärt der Chef von Wolf Powers System. Zusätzlich biete der Newtron zusätzlichen Mehrwert wie Eigenverbrauchsoptimierung, eine höhere Autarkie, Lademanagement oder eine dynamische Stromvermarktung. Zudem sind laut Seeliger auch netzdienliche Funktionen wie Residuallastübernahme und Netzstabilisierung mit dem System möglich.

Insgesamt sieht Seeliger bei dezentralen Versorgungssystemen nicht nur Vorteile bei den Kunden selbst, sondern auch ein wesentliches Element der Energiewende. Er zeigt sich davon überzeugt, dass die Suche nach alternativen Energiequellen und die Abkehr von fossilen Brennstoffen im Hinblick auf das Ziel der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, die CO2-Emissionen signifikant zu reduzieren, unumgänglich ist. Dazu gehört für ihn auch, dass sein Unternehmen dem Wasserstoffbündnis Bayern beigetreten ist. „Wir möchten mit diesem Engagement auch dafür werben, Lösungen der nachhaltigen und klimaneutralen Energie- und Wärmeversorgung in der strategischen Ausrichtung des Wasserstoffbündnis Bayern zu unterstützen.“

Aktuell arbeitet Wolf Power Systems daran, ein weiteres Wasserstoff BHKW im Leistungsbereich von 250 bis 300 kW auf den Markt zu bringen. Seeliger hofft, in der zweiten Jahreshälfte auch dieses BHKW vorstellen zu können.


Hybridkraftwerk und Energiemanagement vereint

aus "Energie & Management" März 2021

Eine autarke Gesamtlösung unter der Marke "NEWTRON" erzeugt Strom und Wärme für Gebäude oder Quartiere – dank Energiemanagement netzdienlich und marktorientiert.

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Hotels, Gewerbebetriebe, Einkaufshäuser oder Krankenhäuser stehen oftmals vor der gleichen Frage: Wie können Kunden vor Ort ihr Elektrofahrzeuge laden? Dabei stellt sich immer wieder heraus, dass der Aufbau von E-Ladestationen komplizierter ist, als vorher angenommen. Denn oft ist das lokale Stromnetz nicht für die zusätzlichen Ladeströme ausgelegt. Und selbst wenn das Stromnetz für solche Leistungen ausreicht, verursacht das Laden von Elektrofahrzeugen nicht selten hohe Kosten, vor allem aufgrund von Lastspitzen. Denn diese schlagen sich mitunter in einem viel höheren Leistungspreis nieder. Hier will Wolf Power Systems Abhilfe mit seiner dezentralen Gesamtlösung „NEWTRON“ schaffen.

Das Newtron-System erzeugt dezentral Strom für E-Ladesäulen und Wärme für die anliegenden Gebäude oder Quartiere. Dazu kombiniert es die Energie aus regenerativen Erzeugern wie Photovoltaikanlage sowie Blockheizkraftwerk mit einer Batterie und einem Wärmespeicher. „Durch Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt der Newtron Strom und Wärme mit einem Gesamtwirkungsgrad von über 90 Prozent“, sagt Stefan Seeliger, Geschäftsführer von Wolf Power Systems. „Dadurch sinken die Energiekosten und die CO2-Emissionen. Das Versorgungssystem ist durch die KWK hoch effizient.“ Da nicht immer genügen Platz vorherrscht, können die Komponenten in einem Container als Gesamtlösung zur Verfügung gestellt werden. Der Aufbau gehe so schneller und der Kunde bleibe flexibler für den Fall, dass sich die Anforderungen einmal ändern sollten. Zudem ist das System frei skalierbar.

Das Kernstück ist die digitale Steuerung: Durch die Kombination von Energieerzeugung und Speicherung gesteuert durch einen Hybrid-Energy-Controller HEC3 mit einem übergeordneten Energiemanagement, lässt sich die Eigenversorgung mit marktorientierten und netzdienlichen Anwendungen kombinieren. „So wird die selbst erzeugte Energie optimal genutzt und gleichzeitig werden teure Lastspitzen vermieden“, sagt Seeliger. Der HEC3 ist eine Eigenentwicklung von Wolf Power Systems.

Die wesentlichen Vorteile für den Nutzer sieht Seeliger vor allem in der wirtschaftlichen Eigenstrom- und Wärmeversorgung, der möglichen Lastspitzenkappung sowie der Leistungserweiterung für E-Ladestationen. „Ein notwendiger Netzausbau kann hiermit vermieden werden“, so der Geschäftsführer. Mit der technischen Ausstattung für Spot-Markt-Trading, Bereitstellung von Regelleistung, Netzstabilisierung und Schwarzstartfähigkeit seien marktorientierte und zugleich netzdienliche Funktionen berücksichtigt und möglich. Weitere Funktionen sind Insel- und Netzparallelbetrieb sowie die Notstromversorgung für kritische Infrastruktur.

In diesem Jahr wird beispielsweise eine Newtron-Löung für einen mittelständischen Betrieb aufgebaut. Das Fertigungsunternehmen errichtet an seinem deutschen Standort neben zwölf Normalladepunkten (NLP) für den eigenen Bedarf noch vier öffentlich-zugängliche Schnellladepunkte (SLP) mit je bis zu 150 kW Ladeleistung. Außerdem wird eine Solaranlage errichtet und energetisch eingebunden. Bei den Ladepunkten handelt es sich um Gleichspannungsladestationen, deren Gesamtleistung skalierbar und deren Gleichstrom-Ladeleistung auf bis zu 300 kW pro Ladepunkt ausgelegt ist.

Der erforderliche Strom wird teilweise von der auf der Bedachung befindlichen eigenen Photovoltaikanlage und teilweise aus dem öffentlichen Netz bezogen. Der Batteriespeicher wird zusätzlich zur Lastspitzenkappung und für die Bereitstellung von Regelleistung zur Netzstabilisierung verwendet. Die LiFePo-Hochleistungsbatteriemodule erreichen mit einem Energieinhalt von mindestens 170 kWh eine dynamische Ausgangsleistung von bis zu 280 KVA.

Das Energiesystem stellt an jedem Gleichstromladepunkt für die Elektromobilität einen Spannungsbereich von bis zu 1.000 Volt sicher. Die Nennladeleistung bemisst sich an einer Netzleistung von maximal 430 Volt und einem maximalen Ladestrom von 466 Ampere netzseitig. Gleichstromseitig steht am Ladepunkt auch bei 1.000 V noch eine Ladeleistung von 300 kW zur Verfügung.

Sowohl das HEC3-Hybridmanagement als auch die Ladepunkte werden mit einem Remote-Überwachungssystem ausgestattet. Alle relevanten Systemkomponenten werden an das Gebäudeleitsystem des Kunden angeschlossen, erfasst und aufgezeichnet. Der gesamte E-Ladepark wird für die öffentliche Vermarktung an ein Backend angeschlossen. Neben der Abrechnung wird auch ein Kreditkartenterminal in die Anlage integriert.

Das Laden ist über Smartcards, Lesegeräte und Smartphone-Apps sowie die Anbindung in ein Kommunikationsnetz über ein Smart-Meter-Gateway möglich. Mittels Roaming ist laut Wolf Power Systems sichergestellt, dass Vertragspartner von anderen Anbietern von Fahrstrom und zusätzlichen Servicedienstleistungen den jeweiligen Standort finden, den dynamischen Belegstatus einsehen sowie Ladevorgänge starten und bezahlen können.

Im Zuge dessen wird das bestehende Hybridkraftwerk durch ein Erdgas-BHKW mit einer elektrischen Leistung von rund 50 kW und eine thermische Leistung von 70 kW ergänzt. Der durch das BHKW erzeugte Strom wird zur Autarkiegraderhöhung genutzt. Die Abwärme des BHKW wird zu 100% genutzt, um eine Niedertemperatursenke des produzierenden Bereiches des Kunden mit Prozesswärme zu versorgen.

Solche dezentralen Lösungen seien für eine weitere erfolgreiche Energiewende unabdingbar, da ist der Geschäftsführer Seeliger sicher. „Wir sehen aktuell in Deutschland durch die Abschaltung der Kern- und Kohlekraftwerke einen erheblichen Abbau von Residuallast- Erzeugern, also von steuerbaren Kraftwerken“, sagt Seeliger. Zugleich seien die Regenerativen mehrheitlich, etwa in einer Dunkelflaute, nicht flexibel abrufbar. „Nahezu gleichzeitig erfolgt der Ausbau von Elektromobilität und die Umstellung auf elektrische Wärmepumpen für die Gebäudebeheizung. Die Strombedarfe werden stark und langfristig wachsen.“ Für die mittelfristige Versorgungssicherung können und müssten daher zügig Gaskraftwerke als dezentrale Kraft- Wärme-Kopplungs-Kraftwerke errichtet werden.

Seeliger: „Nur die kombinierte Erzeugung von Wärme und Strom nahe am Verbrauchspunkt kann mit Gesamtwirkungsgraden von mehr als 90 % eine bezahlbare Energieversorgung mit deutlich reduziertem CO2- Emissionen unterstützen und möglich machen“. Hier setzt das Unternehmen künftig auch auf Wasserstoff. Wolf Power System hatte im vergangenen Jahr sein erstes H2-fähiges BHKW vorgestellt, das zu 100 % mit Wasserstoff betrieben werden kann. „Allerdings muss der Wasserstoff als Brennstoff wettbewerbsfähig werden“, sagt Seeliger. Diese Energiequelle sei noch zu teuer. Zudem sei Wasserstoff noch nicht im ausreichenden Maße verfügbar. Trotzdem investiert der Hersteller in diese seiner Ansicht nach wichtigen Technologie. Wir verstehen uns als Treiber der Energiewende und wollen frühzeitig innovative technischen Lösungen aufzeigen, so Seeliger.

Die Kraft-Wärme-Kopplung hat erhebliches Potential für eine gesellschaftlich akzeptierte und finanzierbare Energiewende und eine nachhaltige Energieversorgung, ist sich der Chef von Wolf Power Systems aber sicher. Die dezentrale Energieversorgung durch Kraft-Wärme-Kopplung und die sinnvolle Kombination mit regenerativen Energien und vor allem das netzdienliche Zusammenspiel von BHKW-, Wärmepumpen- und Speichertechnik seien dabei wesentliche Erfolgsfaktoren.


Erfolgreiche Zertifizierung

Einheitenzertifikat VDE AR-N 4110:2018-11 für BHKW-Module

Bereits zum 01.07.2020 konnten wir unseren Kunden die Prototypenbestätigung für die BHKW Module der WPS vorlegen. Jetzt haben wir für unsere BHKW Module das vollständige Einheitenzertifikat gemäß den technischen Anschlussbedingungen für die Mittelspannung. Der Nachweis zur Erfüllung der technischen Eigenschaften wird mit dem Zertifikat MOE-18-EZE-EZ1-ZE1-V1.0 bestätigt. Im nächsten Schritt erfolgt die Zertifizierung der BHKW Module gemäß der VDE-AR-N 4105:2018. Diese ist bereits beauftragt und wird final den Nachweis der elektrischen Eigenschaften der gesamten WPS Modulpalette darstellen. Somit kann wieder einmal die Kompetenz der WPS bei Umsetzung von Markt- und Richtlinienkonformen Anforderungen dargestellt werden.

Das Zertifikat steht hier zum Download bereit.


Zitat Welt am Sonntag
„Kein Saft mehr“

Der NEWTRON bietet Versorgungssicherheit und Autarkie bei der Wärme und Stromversorgung zu optimalen Bedingungen und geringsten Kosten.

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Mit unserer neuartigen Produktentwicklung NEWTRON bietet WOLF Power Systems eine Gesamtlösung zur Energieversorgung und zum Energiemanagement eines Gebäudes oder eines Quartiers. NEWTRON bietet eine dezentrale Erzeugung und hocheffiziente Versorgung mit Strom und Wärme. Durch die Kombination von Komponenten zur Energieerzeugung und Energiespeicherung gesteuert durch einen Hybrid-Energy-Controller HEC3 mit einem übergeordneten Energiemanagement zur individuellen und flexiblen Fahrplanerstellung lässt sich die optimierte Eigenversorgung mit marktorientierten und netzdienlichen Anwendungen kombinieren. Damit kann die Wirtschaftlichkeit der Eigenversorgung durch zusätzliche Erträge aus der energiewirtschaftlichen Vermarktung erweitert und verbessert werden. Das System ist umfassend auf die erweiterten Energiebedarfe für die Ladung von Elektrofahrzeugen ausgelegt und kann zusätzlich das Lade- und Flottenmanagement nach Bedarf mit Einbindung von Normal- und Schnellladepunkten (DC- und AC- Ladestationen mit bis zu 300 kW Ladestrom) abbilden. Auch und besonders Szenarien wie die Umsetzung höchstmöglicher Autarkie bis hin zur Notstromversorgung oder der Nachnutzung von EEG-Anlagen, die aus der Vermarktung fallen, sind berücksichtigt und umgesetzt.

Mehr unter www.newtron-energy.de


Zitat Welt am Sonntag
„Auf der Suche nach dem letzten Megawatt“

Durch den Artikel in der Welt vom 10.01.2021 wird einmal mal deutlich, wie schwer die sinnvolle Auslegung einer sicheren, bezahlbaren und nachhaltigen Energieversorgung ist. Aber auch bei komplexen und dynamischen Systemen hilft manchmal eine einfache Plausibilitätsprüfung im Dreisatz.

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Wir sehen aktuell in Deutschland durch die Abschaltung der Kern- und Kohlekraftwerke einen erheblichen Abbau von Residuallast-Erzeugern d.h. steuerbaren Kraftwerken. Die regenerativen Energiequellen sind mehrheitlich z.B. in Dunkelflauten nicht flexibel abrufbar, der Ausbau erfolgt nicht rasch genug. Nahezu gleichzeitig erfolgt der Ausbau von Elektromobilität und die Umstellung auf elektrische Wärmepumpen für die Gebäudebeheizung. Die Strombedarfe werden stark und langfristig wachsen. Diese wichtigen Entwicklungen sind gefährdet, wenn die schon jetzt erkennbaren Versorgungslücken durch Zukauf von europäischer Kern- und Kohleenergie oder durch die Laufzeitverlängerung von Kohlekraftwerken kompensiert werden sollen. Die vom Verbraucher teuer erkaufte Energiewende geriete zur Mogelpackung. Für die mittelfristige Versorgungssicherung können und müssen zügig Gaskraftwerke als dezentrale Kraft- Wärme-Kopplungs-Kraftwerke errichtet werden. Nur die kombinierte Erzeugung von Wärme und Strom nahe am Verbrauchspunkt kann mit Gesamtwirkungsgraden von > 90 % eine bezahlbare Energieversorgung mit deutlich reduziertem CO₂- Emissionen unterstützen und möglich machen. Wolf Power Systems hat mit dem NEWTRON eine autarke dezentrale Energielösung entwickelt, mit der eine sichere und nachhaltige Energieversorgung mit Wärme und Strom im Gebäude, Unternehmen oder Quartier sichergestellt wird. Durch die Kombination von KWK-Aggregaten, Technologien zur Energiespeicherung und einem intelligenten Energie- Managementsystem HEC3 wird in jedem Lastfall die kostenoptimale Energieversorgung sichergestellt. Zusätzlich bietet der NEWTRON neben nutzerbezogenen Mehrwerten wie PeakShaving, Eigenverbrauchsoptimierung, Autarkie, Lademanagement oder dynamische Stromvermarktung auch netzdienliche Funktionen wie Residuallastübernahme und Netzstabilisierung. Weitere Funktionen sind Insel- und Netzparallelbetrieb sowie Notstromversorgung. Wir haben die Lösung für eine funktionierende Energie- und Mobilitätswende! Mehr unter www.newtron-energy.de


Wolf Power Systems als 100. Mitglied
im Wasserstoffbündnis Bayern geehrt

Die Wolf Power Systems GmbH, ein Unternehmen der WOLF GmbH Mainburg, wurde als 100. Mitglied im Wasserstoffbündnis Bayern geehrt. Coronabedingt konnte die Übergabe der Urkunde durch den bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Prof. Dr. Peter Wasserscheid, Vorstand des Zentrum Wasserstoff.Bayern (H2.B), nicht persönlich in Mainburg erfolgen.

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Stefan Seeliger, Geschäftsführer der Wolf Power Systems GmbH, nahm die Urkunde stellvertretend in Empfang: „Als Unternehmen der WOLF GmbH Mainburg freuen wir uns sehr über die Aufnahme in das Wasserstoffbündnis Bayern und die Begrüßung als 100. Mitglied in diesem starken Verbund. Besonders stolz sind wir, fast zeitgleich das erste Wasserstoff-BHKW der Wolf Power Systems im Leistungsbereich von 50 kW elektrischer Leistung der Öffentlichkeit vorstellen zu dürfen. Wir möchten mit diesem Engagement auch dafür werben, Lösungen der nachhaltigen und klimaneutralen Energie- und Wärmeversorgung in der strategischen Ausrichtung des Wasserstoffbündnis Bayern zu unterstützen."

Staatsminister Hubert Aiwanger begrüßt das stetige Wachstum des Wasserstoffbündnis Bayern und die Aufnahme von Wolf Power Systems: „Bayern setzt konsequent auf Wasserstoff. Wir wollen „Made in Bavaria" zum H₂-Gütesiegel machen. Das schaffen wir mit dem starken Rückhalt aus Wirtschaft und Wissenschaft. Ich freue mich deshalb sehr, dass unser Wasserstoffbündnis jetzt mit Wolf Power Systems bereits über 100 Mitglieder umfasst. Die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten bieten unserer heimischen Industrie viele Möglichkeiten, ihr Knowhow einzubringen und neue Geschäftsfelder zu erschließen."

Das im September 2019 von der Bayerischen Staatsregierung mit zentralen Akteuren einer zukünftigen Wasserstoffwirtschaft geschlossene Wasserstoffbündnis Bayern fasst mittlerweile mehr als 130 Bündnispartner aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Politik. Die Mitglieder erklären, dass sie zur Stärkung und zum Ausbau der Technologiekompetenz Bayerns im Bereich innovativer Wasserstofftechnologien beitragen werden und die Aktivitäten des Zentrum Wasserstoff.Bayern (H2.B) unterstützen. Das H2.B dient dabei als Schnittstelle und koordiniert die Aktivitäten im Wasserstoffbündnis.

"Es ist höchst erfreulich, dass das Wasserstoffbündnis Bayern nach etwas mehr als einem Jahr bereits über 130 Mitglieder hat. Mit Wolf Power Systems ist ein innovatives Unternehmen im Bereich der dezentralen Energieversorgung als 100. Mitglied in das Bündnis eingetreten", so Prof. Peter Wasserscheid. „Wasserstoff-BHKWs werden in Zukunft ihren Beitrag bei der Energiewende leisten, denn neben der Wasserstoff-Nutzung in der Mobilität und der Industrie spielt auch der Wärmemarkt eine wichtige Rolle. Insgesamt ist ein starker Heimatmarkt zur Technologiedemonstration wichtig, denn erfolgreiche Technologiedemonstration ist die Grundlage für einen weltweiten Technologieexport."


Wasserstoff-Strategie der WOLF Power Systems
Zukunftsweisend und klimaneutral

Die Suche nach alternativen Energiequellen und die Abkehr von fossilen Brennstoffen ist im Hinblick auf das Ziel der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union die CO₂-Emissionen signifikant zu reduzieren, unumgänglich. Ein wichtiges Element zur Erreichung dieses Ziels ist dabei die effiziente, sichere und wirtschaftliche Nutzung von Wasserstoff als Energiequelle.

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Wir bei WOLF Power Systems GmbH denken, handeln und entwickeln zukunftsorientiert, um die Nachfrage nach umwelt- und ressourcenschonender Energieversorgung langfristig abdecken zu können und technologische Trends frühzeitig zu erkennen.

Am 12. November 2020 konnte der Geschäftsführer der Wolf Power Systems GmbH, Stefan Seeliger ein auf 100 % Wasserstoff ausgelegtes, innovatives und hoch effizientes Blockheizkraftwerk WTK 50 H₂GO H08 der Öffentlichkeit vorstellen.

Die Entwicklung eines für 100 % Wasserstoff ausgelegten innovativen und hoch effizienten Blockheizkraftwerk GTK 50 H₂GO H08 erfolgte in Zusammenarbeit mit der Firma MAMotec GmbH aus Kuppenheim.

Die MAMotec GmbH ist Hersteller von Premium-Gasmotoren in einem Leistungsbereich von 26 bis 220 kW. Die speziell für die Anwendung mit Erd- und Sondergasen (Biogas, Holzgas, Wasserstoff) entwickelten Gasmotoren vereinen höchste Qualität und modernste Technik. Die Motoren zeichnen sich durch Zuverlässigkeit und höchste Energieeffizienz aus. Mit einem breiten Angebot an wartungsarmen und effizienten Lambda-1-Saugmotoren lassen sich niedrigste Emissionswerte durch die Verwendung von 3-Wege-Katalysatoren erreichen. Durch die Auslegung auf stöchiometrische Verbrennungsbedingungen kann auf zusätzliche Abgasnachbehandlung wie z.B. SCR- Systeme verzichtet werden. Für spezielle Anwendungen wie Biogas, Klärgas und Holzgas bietet die MAMotec GmbH auch maßgeschneiderte Turbo-Mager-Motoren, die durch ihre hohe Leistungsdichte und Robustheit bestechen.

Durch die technische Kombination von Saugrohreinblasung, optimaler Aufladung und einer hohen AGR-Rate wird bei den Wasserstoff- Motoren ein höchstmöglicher Wirkungsgrad bei minimaler NOx- Emission erreicht. Das Wasserstoff Blockheizkraftwerk GTK 50 H₂GO H08 wird optional auch als DualFuel- Variante angeboten, d.h. es kann wahlweise mit Wasserstoff oder Erdgas bzw. BioMethan betrieben werden. „Ziel ist es, höhere Wirkungsgrade als bei der aktuell am Markt verfügbaren Wasserstofftechnik zu erreichen. Der Anlagenpreis und die Life-Cycle-Kosten sind ökonomisch und ökologisch als besonders vorteilhaft zu bewerten.“, erklärt Stefan Seeliger, Geschäftsführer von WOLF Power Systems. „Ab 2021 werden WOLF Power Systems Produkte dieser Rubrik unter dem Namen GTK H₂GO H08 verfügbar.“

Parallel erfolgt aktuell bei Wolf Power Systems die Entwicklung eines weiteren Wasserstoff BHKW im Leistungsbereich von 250 bis 300 kW als WTK 300 H₂GO H08. Eine Produkteinführung ist für das 2. Halbjahr 2021 geplant.

Mit dem Einsatz von grünem oder blauen Wasserstoff als Energieträger, z.B. im Rahmen von Power-to-Gas-Lösungen aus regenerativen Energiequellen gewonnen, kann die dezentrale Wärme- und Stromversorgung mit Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung zu 100 % nachhaltig und ohne fossile Brennstoffanteile, das heißt vollständig ohne CO₂-Emission erreicht werden. Mit ihren innovativen und hocheffizienten Wasserstoff-BHKW stellt die WOLF Power Systems eine 100 % CO₂-neutrale Wärme- und Stromversorgung zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung zur Verfügung.


Wassertstoff-BHKW
kombiniert mit dem NEWTRON-Konzept

Stefan Seeliger, GF der WPS: "Keyou, ein Startup aus München entwickelt Wasserstoffmotoren für mobile Anwendungen im Nutzfahrzeugsegment und sieht im Systemvergleich den Wasserstoff-Verbrennungsmotor der Brennstoffzelle als deutlich überlegen...

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Den Unterschied zur Brennstoffzelle machen die deutlich höhere Robustheit und Lebensdauer, die geringeren Herstellkosten sowie die höhere spezifische Leistungsdichte eines Wasserstoffmotors aus. Dies macht den Wasserstoffverbrennungsmotor aber für die dezentrale und klimaneutrale Energieversorgung ebenfalls außerordentlich interessant. Die Möglichkeiten der wasserstoffgestützten Kraft-Wärme-Kopplung für die Wärme- und Stromversorgung werden aktuell noch deutlich unterschätzt. Der Hype um die Brennstoffzelle ist unbegründet. Mit einem BHKW mit Wasserstoffmotor lassen sich Industrien, Quartiere und Wohnhäuser sehr viel kostengünstiger mit Wärme und Strom versorgen. In Kombination von Wasserstoff BHKW und dem NEWTRON-Konzept der WOLF Power Systems ist eine absolut klimaneutrale, kostengünstige Energieversorgung mit höchster Versorgungssicherheit und Autarkie möglich."

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Die neue BHKW-Generation
Energiezukunft gestalten – mit Wasserstoff-Antrieb


Newtron
Energie für Ladesäulen und Wärmenutzung

E-Mobilität ist in aller Munde. Die Urversion des NEWTRONs war der e-Cube – das Erklärvideo funktioniert weiterhin, ebenso wie das Prinzip. Mit dem jetzigen NEWTRON und seinem Steuerelement HEC3 hat Stefan Seeliger, Geschäftsführer von WOLF Power Systems, ein Paket geschnürt, welches planbare Kosten, Senkung der CO₂-Bilanz und bedarfsgerechte Versorgung von Strom (für Haus und Mobilität) und Wärme ermöglicht. Das System ist auch hervorragend zur Nutzung als Notstrommöglichkeit geeignet, da es als dezentrale Lösung den Autarkiegrad deutlich erhöhen kann. NEWTRON erzeugt Strom, speichert Strom und gibt die Energie bedarfsgerecht wieder ab.